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eritrea2 slVegetieren im Container

Religionsfreiheit beschränkt sich in Eritrea auf die großen christlichen Kirchen und den Islam. Christen in nicht registrierten Gemeinden gelten als Feinde und werden von der Regierung gnadenlos verfolgt, eingesperrt, gefoltert, ermordet.

Im Glutofen

Betroffene berichten von Misshandlungen, Folter und jahrelanger Inhaftierung – ohne Gerichtsverfahren und Urteil. In schäbigen Verliesen, Erdlöchern oder zusammengepfercht in Frachtcontainern vegetieren Christen vor sich hin: leiden tagsüber unter der unerträglichen Hitze, nachts unter der Kälte und durchgehend an Hunger und Durst. Überleben fällt schwer.

Flucht ist die einzige Chance
Anzeichen für eine Verbesserung der Zustände in Eritrea lassen sich nicht ausmachen. Die Flucht ins Ausland ist – besonders für Christen – häufig die einzige Chance auf ein menschenwürdiges Dasein. Die meisten, denen dies gelingt, sind schwer traumatisiert.

Individuell angepasste Hilfe
Unsere Kontakte ermöglichen uns, Einzelschicksale verfolgter Christen zu prüfen und entsprechend Unterstützung zu geben: Hilfe für Hinterbliebene von Märtyrern, Finanzierung medizinischer Versorgung nach der Haftentlassung und weitere Nothilfe; auch Flüchtlingshilfe in Europa.*

*Aus Sicherheitsgründen und um die Arbeit nicht zu gefährden, können wir keine ausführlicheren Informationen geben.

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