Leben für Totgesagte

Selbst nach offiziellen Angaben sterben jedes Jahr zig-Tausende meist junge Russen als Folge von Drogen- und Alkoholmissbrauch.

Es ist von einer erheblich höheren Dunkelziffer auszugehen. Nicht ausgedrückt durch die Zahlen wird das unermessliche Leid im familiären Umfeld der Süchtigen und die wirtschaftlichen Einbußen durch die »Volkskrankheit« Sucht. Sehr früh hat AVC seine Evangelisations- und Gemeindegründungsprojekte durch soziale, auf Rehabilitation ausgerichtete Projekte flankiert. Im Lauf der Jahre sind in vielen Regionen Russlands Reha-Zentren entstanden.

Die Ziele der Reha-Zentren mit den Rehabilitanden sind:

  • von der Sucht freiwerden
  • eine Neuausrichtung des Lebens zu finden
  • in der Wohngemeinschaft Konfliktfähigkeit erlernen, um sich in die Gesellschaft zu integrieren
  • einen geregelten Tagesablauf zu erlernen
  • den Kontakt mit Behörden selbst zu meistern, Arbeitsfähigkeit herzustellen bzw. eine Ausbildung ermöglichen.

Die sehr erfolgreiche Therapie besteht aus zwei Phasen: die Rehabilitations- und die Adaptionsphase. Zu Beginn wird der Entzug durchgeführt und eine neue Lebensumgebung kennengelernt. Im zweiten Teil folgt die Vorbereitung auf ein neues, sinnvolles und eigenverantwortliches Leben in der Gesellschaft.

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