
Gewalt in Nordindien
«Als wir uns kürzlich an einem Abend in einem kleinen Dorf im Norden Indiens versammelten, kamen etwa 100 Christen aus verschiedenen Dörfern zusammen, um das Abendmahl zu feiern. Es war ein heiliger Moment der Anbetung und der Einheit. Doch plötzlich versuchte die Finsternis, das Werk Gottes zu stören.
Gegen 22 Uhr drang eine Gruppe von Radikalen gewaltsam in unsere Versammlung ein. Sie begannen, unsere Brüder und Schwestern brutal zu schlagen, und suchten gezielt nach uns, Simon und Paulus.
In diesem kritischen Moment versteckten uns unsere Geschwister mutig in einem kleinen Raum und verschlossen ihn von aussen. Was folgte, war herzzerreissend – Weinen, Schreie und Schmerz erfüllten die Nacht. Und doch blieben unsere Schwestern und Brüder selbst in der Angst standhaft im Glauben.
Schliesslich traf die Polizei ein. Nach fast zwei Stunden voller Anspannung, Befragungen und Chaos beruhigte sich die Lage, und die Angreifer zogen ab. Mitten in der Nacht begaben wir uns an einen sichereren Ort. Mit schwerem, aber hoffnungsvollem Herzen bitte ich euch um eure innigen Gebete für unseren Dienst hier in Nordindien.»



