
Heimat auf der Flucht
Dieses Jahr hat sich die humanitäre Lage in Burkina Faso weiter verschlechtert. Es kommt vermehrt zu Überfällen auf Erntefelder. Laut unseren Quellen erhoffen sich die Angreifer durch gezieltes in Brand setzen der Nutzflächen einen Bürgeraufstand herbeizuführen, um dadurch territoriale Macht zu erlangen.
Menschen, die diese Angriffe überleben fliehen, und ziehen quer durchs Land von Ost nach West. Unser Partner berichtet davon, dass die Flüchtlingswelle so groß geworden ist, dass es nicht mehr genug Platz und Nahrung gibt, um die Vertriebenen zu versorgen. Unter den Geflüchteten befinden sich auch Christen. Die Gemeinden versuchen ihrem Auftrag ein Zufluchtsort zu sein gerecht zu werden. Sie verteilen Lebensmittel, rationieren diese, sodass die Ausgabe maximiert werden kann. Zudem nehmen die Gemeindemitglieder so viel Menschen wie möglich in ihren privaten Häusern auf. Auch wenn auf diesem Weg viele in Sicherheit gebracht werden konnten, gibt es noch etliche, die unter offenem Himmel schlafen müssen. Die Sorge ist groß, denn die bevorstehende Regenzeit könnte das Übernachten auf der Straße lebensgefährlich werden lassen. Besonders für Kinder, die beide Eltern während der Flucht verloren haben.
Unsere Partner in Burkina Faso brauchen unser Gebet.



