Zielscheibe der Gewalt
Das schöne Land am Hindukusch, fruchtbar und reich an Bodenschätzen, kommt nicht zur Ruhe. Die Taliban setzen alles daran, das Land wieder unter ihre Herrschaft zu bekommen. Ständig sind belebte Plätze, politische Einrichtungen und Hilfsorganisationen Ziel von Anschlägen und Angriffen auf das Leben ihrer Mitarbeiter. Ausländische Hilfsorganisationen werden argwöhnisch beobachtet und jeder Hauch von christlicher Botschaft zum Anlass einer Offensive genommen. Viele Christen und NGOs mussten das Land verlassen.

- Hoffnung, dass sie in Frieden leben dürfen
Häuser für Flüchtlinge
Seit 2002 ist AVC in Afghanistan aktiv. AVC hat mehr als 300 Häuser für ehemals Vertriebene, die nach dem Rückzug der Taliban aus Pakistan zurückgekehrt waren, wieder aufgebaut und durch landwirtschaftliche Projekte geholfen. Über sechs Monate wurde 550 Familien mit 4200 Mitgliedern durch Nahrungsmittel das Überleben im Winter 2002/2003 gesichert.
Öffentliche Brunnen - geheime Gebete
Heute unterstützt AVC in Afghanistan eine christliche NGO, die Brunnen bohrt und das Land durch verschiedene soziale Projekte aufbaut. Ein Mitarbeiter von AVC war einige Jahre dort, musste aber wegen drohender Lebensgefahr das Land verlassen. In diesem Land mit 50.000 Moscheen und keinem einzigen Kirchengebäude unterstützt AVC die einheimischen Christen, die sich insgeheim treffen müssen. Sie brauchen Hilfe und Ermutigung.




